Laut Angaben der Bundestagsdrucksache 19/19328 kam es am 22.07.2019 in Hamburg zu einer islamfeindlichen Straftat auf eine Moschee/Religionsstätte. Der Fall wurde unter der Kategorie „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten § 126 StGB“ registriert und dem Phänomenbereich „Rechts“ zugeordnet. Quelle: https://dserver.bundestag.de/btd/19/193/1919328.pdf

Am ersten Tag des Ramadanfestes (24.05.2020) erhielt die Zentralmoschee (DITIB) in München einen Brief mit beleidigendem Inhalt. Unter anderem hieß es in dem Schreiben: „Minderwertiges Pack von Araber und Türken, ihr seid nur der Müll Europas“. Zudem war in dem Schreiben ein Schwein abgebildet. Der Brief wurde unterzeichnet mit „PEG – Prinz Eugen Gruppe“. An den darauf folgenden Tagen erhielten zwei Moscheen in Duisburg Schreiben mit dem gleichen Inhalt. Zuvor erhielten eine Moschee in Duisburg und eine weitere Moschee in Berlin im Dezember 2019 Briefe mit beleidigenden Inhalten. Unterzeichnet wurden ...

Am 01.03.2020 wurde eine Moschee in Schwerin Ziel eines Angriffs. Unbekannte Täter beschmierten die Außenfassade der Moschee mit gelber Farbe. Dabei wurden fünf Mal „AfD“ und die Zahl „61“ auf die Fassade gesprüht. Der Sachschaden wird auf einen dreistelligen Betrag geschätzt. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Quelle Update In der Bundestagsdrucksache 19/20631 wurde der Fall unter der Kategorie „Gemeinschädliche Sachbeschädigung § 304 StGB“ registriert, konnte jedoch keinem Phänomenbereich zugeordnet werden.

Am 29.02.2020 erhielt die Fatih-Moschee in Bremen (IGMG) einen Umschlag mit einer unbekannten Substanz. Daneben enthielt der Umschlag ein rechtsextremistisches Schreiben. Unmittelbar nach dem Öffnen des Umschlages informierten die Gemeindemitglieder die Polizei und die Feuerwehr. Diese rückten daraufhin mit einem größeren Aufgebot aus und sperrten das Gebäude. Währenddessen durfte niemand die Moschee betreten oder verlassen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich unter anderem 250 Schüler/innen im Gebäude. Spezialisten überprüften den pulverartigen Inhalt. Er stellte sich als ungefährlich heraus. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Erst eine Woche zuvor hatte die Fatih-Moschee ...

Am 25.02.2020 wurde die Fatih Moschee (DITIB) in Pforzheim erneut aufgrund einer Bombendrohung evakuiert. Die Vorsitzenden der Moschee erhielten eine E-Mail, in der die Explosion der Bombe auf 18.00 Uhr angekündigt wurde. Die Gemeindemitglieder informierten um 17.03 die Polizei. Diese räumte das Gebäude, sperrte ab dem angekündigten Zeitraum das Gebiet um die Moschee für 15 Minuten weitläufig ab, wobei von der Sperrung auch die Gleise der Deutschen Bahn sowie ein Teil der Bundesstraße 10 betroffen waren. Das Moscheegebäude wurde mit Spürhunden nach Sprengstoff durchsucht. Bei der Durchsuchung wurde allerdings nichts ...

Am 12.02.2020 wurde der Türkisch Islamische Kulturverein (DITIB) in Unna aufgrund einer Bombendrohung evakuiert. Die Vorsitzenden der Moschee erhielten eine E-Mail, in der mit einem „Großschadensereignis“ gedroht wurde. Die Polizei räumte das Gebäude, sperrte die umliegenden Straßen ab und durchsuchte das Gebäude mit Spürhunden nach Sprengstoff. Die Polizei gab am Abend bekannt, dass bei den Durchsuchungen nichts Verdächtiges gefunden worden sei. Am selben Tag erhielten 3 weiteren Moscheen in Essen, Hagen und Bielefeld Bombendrohungen. Quelle