Am 24.07.2021 wurde die Imam Ali Moschee in Hamburg Ziel eines Angriffs. Unbekannte Täter warfen Beutel mit roter Farbe auf den Eingangsbereich der sog. Blauen Moschee. Außerdem wurden Teile der Außenfassade mit roten Farbklecksen beschmiert und auf den Treppen zum Eingang arabische Schriftzüge aufgesprüht. Diese lauteten übersetzt unter anderem „Die Bewegung von Blut und Wasser“ sowie „Der persische Monat geht weiter“.
Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen.
In der Bundestagsdrucksache 20/182 wurde der Fall unter der Kategorie „Sachbeschädigung § 303 StGB“ registriert und dem Phänomenbereich „Ausländische Ideologie“ zugeordnet.

Am 08.11.2024 wurde die Kölner Zentralmoschee Ziel eines Angriffs. Laut dem Bericht der Antidiskriminierungsstelle der DITIB erhielt die Moschee einen Anruf mit verleumderischem Inhalt. Quelle: DITIB_Moscheeuebergriffe 2024.indd
Die Yunus Emre Moschee in Landshut wurde am 21.01.2026 zum Ziel eines islamfeindlichen Angriffs. Unbekannte hinterließen Schlachtabfälle eines Schweines in dem Briefkasten und auf dem Gelände der Moschee. Der Staatsschutz ermittelt wegen „Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungsvereinigungen“. Quelle: https://www.zeit.de/news/2026-01/21/schweinereste-nahe-moschee