Laut Bundestagsdrucksache 19/22886 kam es am 18.01.2020 in Lingen zu einer islamfeindlichen Straftat auf eine Moschee/Religionsstätte. Der Fall wurde unter der Kategorie „Volksverhetzung § 130 StGB“ registriert und dem Phänomenbereich „rechts“ zugeordnet.
Am 26.07.2020 wurde die DITIB Ashab-i Kehf Moschee in Lügde Ziel eines Anschlags. Unbekannte Täter schlugen die Fenster mit Steinen ein. Die Polizei wurde benachrichtigt. Diese nahm die Ermittlungen auf. Nachtrag: In der Bundestagsdrucksache 19/24774 k wurde der Fall unter der Kategorie „Gemeinschädliche Sachbeschädigung § 304 StGB“ registriert und dem Phänomenbereich „Rechts“ zugeordnet. Quelle: DITIB
Am 19.06.2020 erhielt die DITIB Zentralmoschee in Herford einen Brief mit beleidigendem Inhalt. Das Schreiben wurde mit „anonym“ unterzeichnet. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. In der Bundestagsdrucksache 19/22886 wurde der Fall unter der Kategorie „Störung der Religionsausübung § 167 StGB“ registriert und dem Phänomenbereich „Rechts“ zugeordnet. Quelle: DITIB

Am 24.05.2020 veröffentlichte die NPD Goslar auf ihrer Facebookseite ein Foto der IGMG Goslar Moschee bzgl. des Freitagsgebets. In dem Kommentaren zu dem Post äußerten sich diverse Nutzer beleidigend und islamfeindlich gegenüber der Moschee. In einem der Kommentare wurde mit „gleich Raketenwerfer draufhalten“ gedroht. Die Gemeinde hat eine Anzeige wegen Volksverhetzung, Bedrohung und Beleidigung erstattet. Die Polizei ermittelt. Quelle: FAIR

Am ersten Tag des Ramadanfestes (24.05.2020) erhielt die Zentralmoschee (DITIB) in München einen Brief mit beleidigendem Inhalt. Unter anderem hieß es in dem Schreiben: „Minderwertiges Pack von Araber und Türken, ihr seid nur der Müll Europas“. Zudem war in dem Schreiben ein Schwein abgebildet. Der Brief wurde unterzeichnet mit „PEG – Prinz Eugen Gruppe“. An den darauf folgenden Tagen erhielten zwei Moscheen in Duisburg Schreiben mit dem gleichen Inhalt. Zuvor erhielten eine Moschee in Duisburg und eine weitere Moschee in Berlin im Dezember 2019 Briefe mit beleidigenden Inhalten. Unterzeichnet wurden ...

Am 29.02.2020 erhielt die Fatih-Moschee in Bremen (IGMG) einen Umschlag mit einer unbekannten Substanz. Daneben enthielt der Umschlag ein rechtsextremistisches Schreiben. Unmittelbar nach dem Öffnen des Umschlages informierten die Gemeindemitglieder die Polizei und die Feuerwehr. Diese rückten daraufhin mit einem größeren Aufgebot aus und sperrten das Gebäude. Währenddessen durfte niemand die Moschee betreten oder verlassen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich unter anderem 250 Schüler/innen im Gebäude. Spezialisten überprüften den pulverartigen Inhalt. Er stellte sich als ungefährlich heraus. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Erst eine Woche zuvor hatte die Fatih-Moschee ...