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Störung der Religionsausübung in Wolfenbüttel

Veröffentlicht am 08/01/2020 Dokumentationsnummer: NI20191011WF

In der Türkisch-Islamische Gemeinde zu Wolfenbüttel e.V. ereignete sich am Freitag den, 11.10.2019, in der Moschee folgender Vorfall während des Freitagsgebets: Nach der Predigt stand ein Mann auf, versuchte das Mikrofon zu ergreifen und schrie: „Ihr seid Muslime, ich muss was sagen. Ihr müsst mir zuhören. Setzt euch alle hin, ihr müsst mir zuhören!“. Da viele Personen zum Gebet aufgestanden waren, gab es ein Durcheinander. Die Person rief weiter: „Wenn ihr Muslim seid, ihr dürft nicht beten mit Teppich. Das ist alles von Satan. Ihr seid keine richtigen Muslime, ihr dürft nicht beten“. Der Mann wurde der Moschee verwiesen. Die Gemeindemitglieder fühlten sich während des Gebets bedroht. Sie befürchteten, dass der Mann zurückkommt und viel Schlimmeres anrichtet. Wegen des Vorgangs wandte sich ein Mitglied der Gemeinde an die Kriminalpolizei. Diese ordnete den Vorfall jedoch nicht als eine Straftat ein.

STAND DER DOKUMENTATION

Aktualisiert am 08/01/2020 Erwartetes Untersuchungsergebnis
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Bundesland Niedersachsen
Art des Angriffes Bedrohung
Datum des Angriffes 11.10.2019
Schadenshöhe -
Verletzte Keine
Wurde diese Moschee vorher angegriffen
Wurde die Tat in der PMK-Statistik erfasst? Keine Angabe
Tatmotiv im Ermittlungsverfahren -
Ergebnis des Ermittlungsverfahren -
Ergebnis des Hauptverfahren
Aufklärungsergebnis Keine Angabe

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