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Brandanschlag auf Gazi Osman Moschee in Ulm

Veröffentlicht am 05/05/2019 Dokumentationsnummer: BW20180319UL

Am 19.03.2018 wurde die Osman Gazi Moschee (Islamrat/IGMG) in Ulm Ziel eines Anschlags. Gegen 3 Uhr bewarfen die Täter die Moschee mit Molotow-Cocktails. Sie warfen den Brandsatz gegen ein Fenster im Erdgeschoss und setzten einen Teil der Moschee in Brand. Am Tatort wurden später mehrere unbenutzte Molotow-Cocktails gefunden. Während der Tat hielt sich niemand im Gebäude der Moschee auf.

Die Polizei konnte insgesamt sechs Männer im Alter von 18  bis 27 Jahren als Täter ermitteln.

Das Ulmer Landgericht verurteilte nun drei der Männer wegen versuchten Mordes und versuchter schwerer Brandstiftung  zu Haftstrafen von drei Jahren, drei Jahren und neun Monaten sowie fünf Jahren und sechs Monaten. Zwei Männer erhielten Bewährungsstrafen; einer von ihnen kam mit einer Verwarnung wegen indirekter Hilfeleistung davon.

Quelle

Update 01.12.2019

Vier der Angeklagten legten gegen das Urteil Revision ein. Der 1. Senat des Bundesgerichtshofs verwarf nun die Revision als unbegründet. Somit ist das Urteil rechtskräftig.

Quelle

STAND DER DOKUMENTATION

Aktualisiert am 05/05/2019 Erwartetes Untersuchungsergebnis
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Bundesland Baden-Württemberg
Ort Ulm
Angegriffene Moschee Ulm - Osman Gazi Moschee
Art des Angriffes Brandstiftung
Datum des Angriffes 19.03.2018
Schadenshöhe unbekannt
Verletzte Keine
Wurde diese Moschee vorher angegriffen Ja, Beleidigung am Fr.12.2019
Wurde die Tat in der PMK-Statistik erfasst? Keine Angabe
Tatmotiv im Ermittlungsverfahren -
Ergebnis des Ermittlungsverfahren Keine Angabe
Ergebnis des Hauptverfahren
Aufklärungsergebnis Keine Angabe

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