Am 11.03.2018 kam es zu einem Brandschlag auf die Koca Sinan Moschee (DITIB) in Berlin Reinickendorf. Der Gemeinderaum der Moschee wurde völlig zerstört. Die Fensterscheiben wurden eingeschlagen und die Wände verrußt. Der Schaden wird auf 60.000 Euro geschätzt. Die Polizei geht von einem politisch motivierten Brandanschlag aus, der Staatsschutz wurde eingeschaltet. Vermutet werden PKK AnhängerInnen hinter der Serie der Brandanschläge an türkische Einrichtungen und Moscheen. CDU-Innenpolitiker Burkard Dregger, der in Berlin Reinickendorf seinen Wahlkreis hat, der türkische Generalkonsul Mustafa Çelik und Süleyman Küçük, der stellvertretende Landesvorsitzende der DITIB, Reinickendorfer Bürgermeister Frank Balzer (CDU) und Innensenator Andreas Geisel (SPD) haben nach dem Angriff die Moschee besucht. Vertreter islamischer Religionsgemeinschaften waren ebenfalls dabei und zeigten ihre Solidarität.
Laut Bundestagsdrucksache 20/182 kam es am 05.06.2021 in Hamburg zu einer islamfeindlichen Straftat auf eine Moschee. Der Fall wurde unter der Kategorie „Sachbeschädigung §303 StGB“ registriert und dem Phänomenbereich „rechts“ zugeordnet. Quelle: https://dserver.bundestag.de/btd/20/001/2000182.pdf

Am 08.11.2024 wurde die Kölner Zentralmoschee Ziel eines Angriffs. Laut dem Bericht der Antidiskriminierungsstelle der DITIB erhielt die Moschee einen Anruf mit verleumderischem Inhalt. Quelle: DITIB_Moscheeuebergriffe 2024.indd