Die Fatih Moschee in Schwäbisch-Gmünd wurde am 25.09.2016 mit rechtsradikalen Symbolen beschmiert. Die Moschee wurde zwischen Samstag, 23.30 Uhr, und Sonntag, 4.00 Uhr, von unbekannten Tätern mit Hakenkreuzen und beleidigenden Schriftzügen verunziert. Ähnliche Schmierereien wurden außerdem an einem in der Nähe geparkten Lastwagen, auf der Fahrbahn und an einer Aussichtsplattform gefunden. Die Beleidigungen richteten sich sowohl gegen den Islam als auch gegen die Polizei. Die Kriminalpolizei übernahm hat die Ermittlungen. Quelle
Am 01.10.2016 wurde vor der Al-Farouq Moschee in Potsdam ein Schweinekopf abgelegt. Am Samstagabend fand eine Anwohnerin den abgetrennten Ferkelkopf . Auch zuvor wurden an der Moschee rassistische Parolen an Fassade und Fenster angebracht. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Quelle
Am Freitag, 16.09.2016, wurde gegen 14.45 Uhr wurden Schweineköpfe an dem Tor der noch in Bau stehenden Merkez Moschee in Hagenbeck in Essen-Altendorf angebracht. Ein Zeuge alarmierte die Polizei. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Staatsschutz. Quelle
Am 29.08.2016, in der Nacht von Donnerstag auf Freitag, wurde die Eingangstür der Fatih Moschee in der Parchimer Kleinstadt von Unbekannten zugemauert. Die rund ein Meter hohe Mauer beklebten die Täter mit Zetteln, auf denen beleidigende und rassistische Parolen standen. Zur Tatzeit befand sich niemand im Gebäude. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Die Moschee wurde innerhalb weniger Monate zum zweiten Mal zum Ziel eines Angriffes Quelle
Die Albukhary Moschee des Islamischen Vereins Konz e. V. wurde am 31.07.2016 Ziel eines Angriffs. Gegen 23.05 Uhr wurde die in der Konzer Brunostraße bestehende Moschee von Unbekannten mit Steinen attackiert. Es kam zu einem Sachschaden in Höhe von ca. 1000 Euro, da Fenster, Fassade und Türen beschädigt wurden. Ein islamfeindlicher Hintergrund wurde nicht ausgeschlossen. Die Ermittlungen übernahm deshalb das Kommissariat für politisch motivierte Kriminalität des Polizeipräsidiums Trier. Quelle
In der Nacht zum Freitag, 14.06.2016, wurde die Moschee der Islamischen Gemeinschaft der Bosniaken „Saraj-Bosna“ in Osnabrück Ziel eines Angriffes. Dabei wurden die Scheiben der Moschee eingeschlagen und die Fassaden mit beleidigenden Schriftzügen beschmiert. Die Polizei konnte einen Tatverdächtigen ermitteln. Dieser hatte seine Initialen auf der Fassade hinterlassen. Dieser habe, so erklärte die Polizei, eine psychische Erkrankung und sei bereits in Behandlung. Daher gehe die Polizei auch nicht von einer rechtsmotivierten Tat „im eigentlichen Sinne“ aus. Quelle