Laut Bundestagsdrucksache 18/10322 kam es am 24.08.2016 in Frankfurt am Main zu einer islamfeindlichen Straftat auf eine Moschee/Religionsstätte. Der Fall wurde unter der Kategorie „ Öffentliche Aufforderung zu Straftaten § 111 StGB“ registriert und dem Phänomenbereich „rechts“ zugeordnet.
In der Nacht vom 24.09. auf den 25.09.2016 wurde die Mimar Sinan Moschee in Bebra Ziel eines versuchten Brandanschlags. Eine brennende Flasche mit einer unbekannten Flüssigkeit wurde gegen die Außenfassade des Gebäudes geschleudert. Durch den Aufprall der Flasche entstanden Rußspuren und ein Feuer, das von selbst erlosch. Der Sachschaden betrug rund 10.000 Euro. Die Polizei ermittelte wegen versuchter schwerer Brandstiftung und schloss einen rassistischen Hintergrund nicht aus. Der Staatsschutz wurde eingeschaltet. Quelle
Am 10.09.2016 wurde in der Nacht von Samstag auf Sonntag ein Brandanschlag auf die Ulu Moschee in der Wegetalstraße in Höxter verübt. Die unbekannten Täter zündeten einen laminierten DIN-A4-Zettel, welcher sich an der Eingangstür der Moschee befand, an. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Quelle
Die Fatih Moschee in Schwäbisch-Gmünd wurde am 25.09.2016 mit rechtsradikalen Symbolen beschmiert. Die Moschee wurde zwischen Samstag, 23.30 Uhr, und Sonntag, 4.00 Uhr, von unbekannten Tätern mit Hakenkreuzen und beleidigenden Schriftzügen verunziert. Ähnliche Schmierereien wurden außerdem an einem in der Nähe geparkten Lastwagen, auf der Fahrbahn und an einer Aussichtsplattform gefunden. Die Beleidigungen richteten sich sowohl gegen den Islam als auch gegen die Polizei. Die Kriminalpolizei übernahm hat die Ermittlungen. Quelle
Laut dem Bericht „Moscheeangriffe in Deutschland“ von DITIB kam es am 04.08.2016 in Dortmund zu einer islamfeindlichen Straftat auf eine Moschee/Religionsstätte. Quelle
Laut Bundestagsdrucksache 18/10322 kam es am 23.08.2016 in Leipzig zu einer islamfeindlichen Straftat auf eine Moschee/Religionsstätte. Der Fall wurde unter der Kategorie „Öffentliche Aufforderung zu Straftaten § 111 StGB“ registriert und dem Phänomenbereich „rechts“ zugeordnet.