Laut Bundestagsdrucksache 19/19328 kam es am 05.12.2019 in Köln zu einer islamfeindlichen Straftat auf eine Moschee/Religionsstätte. Der Fall wurde unter der Kategorie „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten § 126 StGB“ registriert und dem Phänomenbereich „rechts“ zugeordnet.

Am 09.05.2020 wurden die Scheiben der DITIB ZSU (Zentrum für Soziale Unterstützung e.v.) in Köln eingeschlagen. Unbekannte Täter schlugen zwei Fenster ein. Die Polizei ermittelt. Am selben Tag wurde die DITIB Chorweiler Zentralmoschee Ziel eines Angriffs.

In der Nacht auf den 09.05.2020 wurde die DITIB Zentralmoschee in Köln-Chorweiler angegriffen. Nach bisherigen Informationen haben zwei unbekannte Täter die Eingangstür beschädigt und das Fenster der Eingangstür eingeschlagen. Der Angriff wurde von den Überwachungskameras aufgezeichnet. Die Polizei ermittelt. Die Moschee war acht Wochen lang aufgrund der bundesweiten Corona-Maßnahmen geschlossen und sollte ab dem 9. Mai wieder geöffnet werden. Quelle Am 15.07.2019 wurde die DITIB Chorweiler Zentralmoschee bereits Ziel eines Angriffs.

Am 20.02.2020 erhielt die Zentralmoschee DITIB in Köln einen Brief mit islamfeindlichen und rassistischen Inhalten. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Quelle: DITIB

Am 26.02.2020 erhielt der Zentralrat der Muslime (ZMD) einen Drohbrief. Das zweiseitige Schreiben ist in einem menschenverachtenden Duktus verfasst und enthält völkisch-rassistische Sprache. Der Verfasser bezieht sich darin auf den Anschlag in Hanau und erklärt, seit mehreren Jahren die Idee eines Anschlags auf Muslime zu verfolgen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Quelle

Die Zentralmoschee in Köln (DITIB) erhielt heute, am 31.10.2019, per Anruf eine Bombendrohung. Die Polizei durchsucht derzeit das Gebäude. Dies ist die zweite Bombendrohung gegenüber der Moschee in diesem Jahr. Am 09.07.2019 erhielt sie schon mal eine Bombendrohung. Quelle