
Am 03.05.2019 entdeckte ein Jugendlicher nach dem Freitagsgebet eine Gewehrpatrone in der Berliner Gazi Osman Paşa Moschee. Der Vorsitzende der Moschee berichtet zudem, zuvor Drohbriefe mit islamfeindlichen Beleidigungen erhalten zu haben. Die Polizei habe allerdings erst nach Entdeckung der Gewehrpatrone innerhalb der Moschee mit Ermittlungen begonnen. Die Moschee gehört zur Islamischen Föderation in Berlin. Quelle
Am 14.04.2015 wurde die Wittener Sultan-Ahmet-Moschee in Brand gesetzt. Bei dem Täter, der drei Tage nach dem Brand gefasst wurde, handelte es sich um einen 26-Jährigen. Auf den Videoaufnahmen einer Tankstelle war zu sehen, wie er auffällig einen roten Benzinkanister befüllte. Gegen ihn wurde ein Haftbefehl wegen schwerer Brandstiftung erlassen. Zu seinem Tatmotiv äußerte er sich nicht. Quelle
Am 29.01.2015 wurde in der Nacht vom Mittwoch zum Donnerstag das islamische Kultur- und Bildungszentrum von Unbekannten mit Farbe beschmiert. Das auch als Moschee genutzte Gebäude, die nach Marwa El-Sherbini benannt ist, wurde mit islamfeindlichen Schriftzügen großflächig beschmiert. Die Polizei suchte nach Zeugen und weiteren Hinweisen. Quelle
Am 12.08.2014, zwischen 05:40 Uhr und 07:20 Uhr, drangen Fremde gewaltsam in die Yeni Moschee in Bielefeld (VIKZ) ein und zerstörten dabei eine Sicherheitskamera. Koranschriften und Meditationsbücher wurden aufeinander gestapelt und angezündet. Der Brand hinterließ einen kleineren Sachschaden. Die Polizei wurde am Dienstagmorgen gegen 07:20 Uhr informiert. Einen politischen oder rechtsmotivierten Hintergrund konnte die Polizei nicht ausschließen. Nach zwei Monaten fasste die Polizei einen Verdächtigen. Es handelte sich um einen 32-Jährigen Mann, der polizeilich bereits bekannt war. Er wurde bei einem Einbruch auf frischer Tat ertappt. Quelle
Am 03.10.2014 wurde in Alzey die Hicret Moschee (DITIB) angegriffen. In den Morgenstunden, als die Muslime der Gemeinde ihr Morgengebet verrichteten, hinterließen bisher unbekannte Täter einen blutverschmierten Puppenkopf auf dem Gelände. Die Gemeindemitglieder fanden den Puppenkopf beim Verlassen der Moschee. Bei der Flüssigkeit soll es sich um kein echtes Blut gehandelt haben. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Quelle
Am 03.10.2014 wurde die Aksa Moschee in Stadthagen (DITIB) Ziel einer Islamfeindlichen Tat. In der Nacht zum Freitag stellten unbekannte Täter eine Spannplatte dem Kopf einer Schaufensterpuppe auf das Grundstück der Moschee. Der Schaufensterpuppe war ein Kopftuch umgesetzt und das Gesicht der Puppe mit roter Farbe beschmiert worden. Zudem waren Steine drapiert mit der Aufschrift „Das ist der Islam“. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Quelle