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Am 15.12.2015 wurde auf die DITIB Moschee in Stuttgart-Feuerbach ein Brandanschlag verübt. Mehrere Personen warfen Steine und Molotowcocktails auf das Gebäude. Der so ausgelöste Brand verursachte einen Sachschaden in Höhe von ca. 80.000,00 €. Verletzt wurde bei dem Anschlag niemand.
Die Polizei ging von einer politisch motivierten Tat aus. Wenige Tage nach der Tat tauchte im Internet ein Bekennerschreiben auf, das von der Polizei als höchstwahrscheinlich echt eingestuft wurde. Das sogenannte „Baran-Dersim-Rachekommando“ räumte darin die Tat ein.
Die Polizei nahm im Februar 2016 einen 20-jährigen Stuttgarter in Haft, der in Verdacht stand an dem Anschlag auf die Moschee beteiligt zu sein. In einem anschließenden Strafverfahren wurde er jedoch im November 2016 vom Landgericht Stuttgart vom Vorwurf des versuchten Mordes und der schweren Brandstiftung freigesprochen. Das Gericht konnte nicht feststellen, dass der nun 21-Jährige an der Tat beteiligt war.

Am 09.10.2026 wurde ein Brandanschlag auf die Haci Bayram Moschee der ATIB in Hannover verübt. Die Tat ereignete sich vor dem Morgengebet um ca. 05:00 Uhr. Nach Angaben des Moscheevorsitzenden entnahm ein bislang unbekannter Täter Zeitungen und Ähnliches aus der Papiermülltonne und zündete sie auf dem Hof der Moschee an. Daraufhin setzte er die türkische Flagge in Brand, wodurch auch die deutsche Flagge deutlich beschädigt wurde. Gegen 07:30 Uhr bemerkte der Imam der Moschee den Vorfall. Die Polizei ermittelt. Quelle
Am 16.02.2024 kam es laut Angaben der Bundestagsdrucksache 20/11292 zu einer islamfeindlichen Straftat, bei dem eine Moschee in Kassel zum Ziel wurde. Der Fall wurde unter der Kategorie „Volksverhetzung § 130 StGB“ registriert und dem Phänomenbereich „Rechts“ zugeordnet. Quelle: Drucksache 20/11292 (bundestag.de)