
Am 08.03.2020 erhielt die Ahmaddiya Gemeinde in Hannover-Stöcken eine Bombendrohung per E-Mai. Die Gemeinde informierte die Polizei. Nach der Durchsuchung des Moscheegebäudes gab die Polizei Entwarnung. Den ersten Angaben zufolge hatte die Drohung einen rechtsradikalen Hintergrund. Die Polizei hat die Ermittlung aufgenommen. Quelle

Am 09.03.2020 erhielt die IGMG Fatih Moschee eine Drohung per E-Mail. Die E-Mail war bereits am Wochenende auf dem Account der Gemeinde eingegangen, bemerkt wurde sie aber erst am Montag. Der Verfasser drohte mit einer Bombenexplosion. Die Polizei durchsuchte das Gebäude und gab Entwarnung. Die Polizei hat die Ermittlung aufgenommen. Dies ist die zweite Bombendrohung und der dritte Angriff gegenüber der Fatih Moschee in diesem Jahr. Quelle: IGMG

Am 05.03.2020 erhielt die Türkisch Islamische Gemeinde in Röthenbach einen Drohbrief. Im Umschlag war eine Karte mit einem Schweinemotiv, einer Patrone und der Aufschrift: „Ihr werdet niemals sicher sein“. Die Polizei hat die Ermittlungen übernommen. Quelle Update 21.03.2020 In Röthenbach wurde eine 55 jährige Frau als Tatverdächtige festgenommen. Die Frau war der Polizei bereits durch ihre Teilnahme an Veranstaltungen rechter Gruppierungen bekannt. Die Tatverdächtige konnte über die Rückverfolgung des Verkaufs der verwendeten Grußkarten, die sie für das Drohschreiben benutzte, ermittelt werden. Bei der Durchsuchung ihrer Wohnung wurden weitere Beweismittel sichergestellt.. ...

Am 06.03.2020 erhielt die DITIB Moschee in Pforzheim eine Drohmail. Die Mail beinhaltete rassistische Aussagen und Drohungen. Die Polizei hat die Ermittlung übernommen. Quelle: Moscheeuebergriffe_2020.pdf

Am 26.02.2020 erhielt der Zentralrat der Muslime (ZMD) einen Drohbrief. Das zweiseitige Schreiben ist in einem menschenverachtenden Duktus verfasst und enthält völkisch-rassistische Sprache. Der Verfasser bezieht sich darin auf den Anschlag in Hanau und erklärt, seit mehreren Jahren die Idee eines Anschlags auf Muslime zu verfolgen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Quelle

Am 29.02.2020 erhielt die Fatih Moschee in Bremen (IGMG) einen Umschlag mit einer unbekannten Substanz. Daneben enthielt der Umschlag ein rechtsextremistisches Schreiben. Unmittelbar nach dem Öffnen des Umschlages informierten die Gemeindemitglieder die Polizei und die Feuerwehr. Diese rückten daraufhin mit einem größeren Aufgebot aus und sperrten das Gebäude. Währenddessen durfte niemand die Moschee betreten oder verlassen. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich unter anderem 250 Schüler/innen im Gebäude. Spezialisten überprüften den pulverartigen Inhalt. Er stellte sich als ungefährlich heraus. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Erst eine Woche zuvor hatte die ...