Am 05.10.2022 beschmierte ein 34-jähriger Mann in Berlin-Tempelhof eine Moschee mit Farbe. Der Mann sprühte die Worte „Tod dem Chamenei“ auf Arabisch mit einen ungefähr 0,5 × 2 Meter großen Schriftzug an die Außenfassade der Moschee. Als die Polizei bei der Moschee eintraf, war der Mann noch am Tatort. Seine Personalien wurden aufgenommen. Nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er entlassen. Der für politisch motivierte Straftaten zuständige Staatsschutz ermittelt nun in dem Fall. Moschee mit Parole beschmiert – IslamiQ

Am 14.10.2022 gingen bei der DITIB Zentralmoschee in Köln fünf E-Mails mit diskriminierenden und Beleidigenden Inhalten ein. Am 16.10.2022 folgte ein weiterer digitaler Brief mit ebenfalls islamfeindlichen Inhalten. Die Unbekannten Absender: innen äußern sich darin abwertend gegenüber dem Islam und die Muslime in Deutschland. Quelle: DITIB ADS – Bericht 2022 S. 17
Ein 39-Jähriger brach am 01.11.2022 in eine Bremer Moschee ein und entwendete Bargeld. Zeugen berichteten, dass der Einbrecher über einen Zaun kletterte und durch ein Fenster in den Gebetsraum der Moschee eindrang. Die Zeugen konnten den Eindringling bis zum Eintreffen der Polizei festhalten. Der 39-Jährige wurde vorläufig festgenommen. Das Diebesgut wurde als Beweismittel sichergestellt. Unbekannte brechen in Moscheen ein und entwenden Spenden – IslamiQ
Die DITIB Zentralmoschee in Köln erhielt am 10.11.2022 eine E-Mail mit Drohungen. DITIB_Moscheeuebergriffe 2022.pdf (ditib-ads.de)

Unbekannte brachen am 31.10.2022 in die Fatih Moschee (Ditib) in Düren ein und stahlen eine Spendenbox. Um sich Zutritt in die Büroräume zu verschaffen, schlugen die Unbekannten die Scheiben der Türen ein. Die Ermittlungen laufen. Unbekannte brechen in Moscheen ein und entwenden Spenden – IslamiQ
Laut Angaben der Bundesregierung (Bundestagsdrucksache 20/5771) kam es in Offenburg am 11.11.2022 zu einem islamfeindlichen Angriff auf eine Moschee. Der Vorfall wurde unter der Kategorie „Volksverhetzung § 130 StGB“ registriert und dem Phänomenbereich „Rechts“ zugeordnet. Quelle: Drucksache 20/5771