Laut Bundestagsdrucksache 18/12535 kam es am 11.01.2017 in Demmin zu einer islamfeindliche Straftat auf eine Moschee/Religionsstätte. Der Fall wurde unter der Kategorie „Hasskriminalität“ und „Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten § 126 StGB“ registriert. Der Angriff wurde dem Phänomenbereich „rechts“ zugeordnet.
Am 20.04.2016 wurde vor dem Eingang der Hicret Moschee in Aldingen ein halber Schweinekopf abgelegt. Der Kadaver soll in der Nacht zum Mittwoch dort platziert worden sein. Gefunden wurde dieser am nächsten Tag um 11.00 Uhr. Es wurde von einem rassistischen und religionsfeindlichen Hintergrund ausgegangen. Die Polizei ermittelte gegen Unbekannt. Quelle
Am 12.03.2016, in der Nacht zum Samstag, wurde Scheineteile an der Barabaros Yeni Moschee in Gelsenkirchen hinterlassen. Unbekannte Täter legten die Schweineüberreste vor den Eingang der Moschee ab. Gemeindemitglieder fanden die Überreste gegen 6.00 Uhr morgens, als sie zum Morgengebet gingen. Auf Videoaufzeichnungen der Überwachungskamera der Moschee waren zwei Personen zu sehen, die gegen 23.36 Uhr die Tierbestandteile vor der Moschee hinterlegten. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Quelle
Am Mittwochabend, 29.02.2016, wurden zwischen 19.10 Uhr und 19.20 Uhr vor der Haci Bayram Moschee in der Gathmannstraße in Dillingen Schweineknochen abgelegt. Neben den Schweineknochen wurden auch Zettel mit der Aufschrift „Schweinefleisch für Schweine“, auf Deutsch und Türkisch, aufgefunden. Als „islamfeindlich“ wurde die Tat von der Politikerin, Petra Berg, von der SPD-Fraktion, eingestuft. Der Staatsschutz übernahm die Ermittlungen. Quelle
Am Sonntag, 31.01.2016, wurde ein Brandanschlag auf die Yunus Emre Moschee in Neunkirchen verübt. Die Täter warfen am Abend, gegen 21.45 Uhr zwei Molotow-Cocktails in den Innenhof der Moschee in der Lisztstraße. Die Brandsätze richteten keinen Schaden an und erloschen von selbst. Die Ermittlungen übernahm der Staatsschutz. Vermutet wurde ein rassistischer oder islamfeindlicher Hintergrund. Quelle