Laut Bundestagsdrucksache 19/6333 kam es am 03.05.2018 in Hamburg zu einer islamfeindlichen Straftat auf eine Moschee/Religionsstätte. Der Fall wurde unter der Kategorie „Brandanschlag, schwere Brandstiftung“ registriert und keinem Phänomenbereich zugeordnet.
Am 03.10.2014 wurde in Alzey die Hicret Moschee (DITIB) angegriffen. In den Morgenstunden, als die Muslime der Gemeinde ihr Morgengebet verrichteten, hinterließen bisher unbekannte Täter einen blutverschmierten Puppenkopf auf dem Gelände. Die Gemeindemitglieder fanden den Puppenkopf beim Verlassen der Moschee. Bei der Flüssigkeit soll es sich um kein echtes Blut gehandelt haben. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Quelle
Am 03.10.2014 wurde die Aksa Moschee in Stadthagen (DITIB) Ziel einer Islamfeindlichen Tat. In der Nacht zum Freitag stellten unbekannte Täter eine Spannplatte dem Kopf einer Schaufensterpuppe auf das Grundstück der Moschee. Der Schaufensterpuppe war ein Kopftuch umgesetzt und das Gesicht der Puppe mit roter Farbe beschmiert worden. Zudem waren Steine drapiert mit der Aufschrift „Das ist der Islam“. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen. Quelle
Am 30.08.2014 wurde die Haci Bayram Moschee in Oldenburg (DITIB) mit Molotow-Cocktails angegriffen. In der Nacht zu Sonntag, gegen 5 Uhr, griffen die unbekannten Täter die Hacı Bayram Moschee mit Molotow-Cocktails an und versuchten die Moschee in Brand zu setzten. Das Feuer erlosch von selbst und hiterließ nur geringen schaden. Die Polizei schloss einen politisch motivierten Hintergrund nicht aus. Der Staatsschutz hat Ermittlungen aufgenommen. Quelle
Am 17.08.2014 wurde die Möllner Fatih Sultan Moschee (DITIB) seitens Unbekannten angegriffen. Die Täter schleuderten einen Beutel mit stinkenden Substanzen gegen die Tür der Moschee. Zuvor urinierten Unbekannte vor der Tür der Moschee. Ein politisch motivieren Hintergrund wurde nicht ausgeschlossen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Quelle
Am 12.08.2014 wurde die Mevlana Moschee in Berlin-Kreuzberg in Brand gelegt. Gegen 22.50 Uhr umfasste das Feuer komplett den Neubau des Gebetshauses. Das Feuer konnte durch einen Großeinsatz der Feuerwehr gelöscht werden, hinterließ jedoch große Schäden. Das auf Holzpaletten gelagerte Baumaterial im Hinterhof, fasste durch zunächst unbekannten Gründen Feuer und ging auf das Gebäude rüber. Da die Feuerwehr keine defekte bei den Materialien feststellte, ging die Polizei von Brandstiftung nicht aus. Der Staatsschutz hatte die Ermittlungen übernommen jedoch stellten sie die Ermittlungen ergebnislos wieder ein. Quelle