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Brandanschlag auf Moschee in Lauffen am Necker

Veröffentlicht am 05/05/2019 Dokumentationsnummer: BW20180308HN

Am 08.03.2018 wurde ein Brandanschlag auf die Moschee (Islamrat/IGMG) in Lauffen am Neckar verübt. Drei Jugendliche bewarfen das Moscheegebäude mit Molotow-Cocktails. Der Imam der Gemeinde, der sich in der Moschee aufhielt, alarmierte die Gemeinde und die Polizei.

Die Staatsanwaltschaft ermittelte daraufhin wegen versuchten Mordes und schwerer Brandstiftung „in alle Richtungen“. Der Angriff wurde von den Überwachungskameras der Moschee aufgezeichnet. Auf dem Video sind 5 Personen zu sehen, wie sie die Moschee angreifen. Die Polizei nahm die Fahdung nach diesen Personen auf. Im Februar 2019 drei Männer festgenommen und angeklagt.

Die Angeklagten wurden inzwischen wegen schwerer Brandstiftung verurteilt. Jedoch lies die Kammer den Tatvorwurf „versuchter Mord“ fallen. Die Angeklagten gaben als Tatmotiv die türkische Militär-Offensive im syrischen Afrin an.

Einer der Angeklagten erhielt eine Haftstrafe von drei Jahren, der zweite eine Haftstrafe von zweieinhalb Jahren und der dritte erhielt eine Jugendstrafe von zwei Jahren und acht Monaten.

Quelle

STAND DER DOKUMENTATION

Aktualisiert am 05/05/2019 Erwartetes Untersuchungsergebnis
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Bundesland Baden-Württemberg
Art des Angriffes Brandanschlag
Datum des Angriffes 08.03.2018
Schadenshöhe 5.001 - 10.000 €
Verletzte Keine
Wurde diese Moschee vorher angegriffen
Wurde die Tat in der PMK-Statistik erfasst? Nein
Tatmotiv im Ermittlungsverfahren Brandanschlag
Ergebnis des Ermittlungsverfahren Anklage erhoben
Ergebnis des Hauptverfahren
Aufklärungsergebnis Aufgeklärt

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