
Am 11.07.2019 ging in München-Pasing per E-Mail an die Haci Bayram Gemeinde der DITIB eine Bombendrohung ein. Zeitgleich ging an das Islamische Zentrum in Freimann ebenfalls eine E-Mail ein. Womit genau gedroht wurde, wollte die Polizei nicht bekannt geben. Sie sprach aber davon, dass eine „Gefahrenlage“ angekündigt worden sei. Die Gebäude wurden geräumt und die Umgebung um sie herum abgesperrt. Allerdings konnte die Polizei nichts finden. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft derzeit, ob es einen Zusammenhang mit den Bombendrohungen gegenüber den Moscheen in Iserlohn und Köln gibt. ...

Am 11.07.2019 ging beim Vorstand der DITIB-Moschee in Iserlohn eine E-Mail mit einer Bombendrohung ein. Darin wurde vor einer Bombe gewarnt, die am Haupteingang der Moschee deponiert worden sei. Die Polizei sperrte das Gebiet um die Moschee ab und evakuierte die Einwohner. Nach einem Großeinsatz wurde die Polizei nicht fündig. Die Ermittlungen hat der Staatsschutz in Hagen übernommen. Geprüft wird auch, ob es einen Zusammenhang zu den Bombendrohungen gegenüber den Moscheen in Köln und München gibt. Der Fall wurde in der Bundestagsdrucksache 19/15647 unter der Kategorie „Störung des öffentlichen Friedens ...

Am 09.07.2019 wurde eine Flagge vor der DITIB-Moschee in Karlsruhe in Brand gesetzt. In der Nacht zum Dienstag beschädigten Unbekannte zunächst den Flaggenmast. Anschließend zogen sie die DITIB-Fahne ab und zündeten sie an. Die anderen Fahnen wurden nicht beschädigt. Laut Medienberichten entstand ein Sachschaden von mehreren Hundert Euro. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung. Quelle

Am 09.07.2019 wurde die DITIB Zentralmoschee in Köln aufgrund einer Bombendrohung evakuiert. Die Vorsitzenden der Moschee erhielten eine E-Mail, in der mit einem „Großschadensereignis“ bis 11:15 Uhr gedroht wurde. Die Polizei räumte das Gebäude, sperrte die umliegenden Straßen ab, stoppte die Straßenbahn und durchsuchte das Gebäude mit Spürhunden nach Sprengstoff. Gegen 14 Uhr gab die Polizei per Twitter bekannt, dass die Ermittlungen beendet wurden und man nichts Verdächtiges fand. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten aufgenommen. Quelle
Am 03.07.19 wurde die Moschee des Islamische-Kulturvereins (DITIB) in Schleswig Ziel eines Angriffs. Unbekannte zerrissen Ausgaben des Korans und verteilten diese in der Toilette. Zudem beschädigten sie die Waschbecken und hinterließen Schmierereien, dessen Inhalte die Polizei nicht bekannt gab. Das Kommissariat 5 hat die Ermittlung aufgenommen. Die Polizei nahm am 10.09.2019 einen 34-Jährigen fest, nachdem die Schleswiger Moschee erneut beschädigt wurde. Das Tatmotiv ist noch unklar. In der Bundestagsdrucksache 19/19328 wurde der Fall unter der Kategorie „Störung der Religionsausübung § 167 StGB“ registriert und dem Phänomenbereich „Religiöse Ideologie“ zugeordnet. Quelle

Am Montag, 10.06.2019, wurde einer Fensterscheibe der DITIB-Moschee „Merkez Camii“ (Kasseler Stadtmoschee) durch einen Steinwurf eingeschlagen. Den Schaden entdeckten die Gemeindemitglieder kurz vor dem Mittagsgebet. In den vergangenen vier Jahren wurde die Moschee nach Angaben des Vereinsvorsitzenden schon viermal mutwillig beschädigt. Einen Tag zuvor wurde am Parteibüro der Linken eine Scheibe zerstört. Nach Angaben der Polizei ist noch unklar, ob ein Zusammenhang zwischen den Taten besteht. Da politischer Hintergrund nicht ausgeschlossen werden kann, hat das für politisch motivierte Straftaten zuständige Zentralkommissariat 10 des Polizeipräsidiums Nordhessen die Ermittlungen übernommen. In der ...